Frei, freier, Führung

Ohne Freiheit ist Führung nur ein F-Wort

Ab Oktober gibt es meine neue Rede über Freiheit in der Führung auf der Bühne zu sehen, und im März erscheint mein neues Buch zum selben Thema. Was die Frage aufwirft: Freiheit in der Führung? Ausgerechnet? Spinnt der Rath jetzt total?

Ich kann es Ihnen nicht verübeln, wenn Sie sich – oder mir – diese Frage stellen. Auf den ersten Blick sind Freiheit und Führung ein Widerspruch. Doch die Verantwortung, die wir als Führungskräfte tragen, hebt diesen gefühlten Widerspruch auf. Freiheit als Führungsprinzip führt nicht etwa zu einem Ansehensverlust; vielmehr gewinnen wir durch sie an echter Autorität. Das ist ein Gedanke, an den man sich nach Jahren, vielleicht Jahrzehnten Monkey Business erst einmal gewöhnen muss, ich weiß. Musste ich auch. Als ich ins kalte Wasser gesprungen bin, weil ich einfach nicht mehr zufrieden war. Ich wollte mehr erreichen – und ich wollte auch mehr leben. Mit der Führung, in der Führung, durch die Führung.

COMO under pressure

Wenn Führungskräfte das Gefühl haben, sie könnten mehr erreichen, woran liegt das? Wenn sie sich nicht wohlfühlen, vielleicht sogar leiden: Was läuft schief? Das kennen Sie so gut wie ich: Sie spüren den Druck allein entscheiden und allein innovativ sein zu müssen. Und geben ihn weiter, was auch sonst? Abhängigkeit, Kontrolle, Angst: Wir sind es gewöhnt so zu führen. Und bei all dem wollen wir dann auch noch von den Mitarbeitern respektiert werden.

Das ist der eigentliche Widerspruch der Führungsarbeit, den Führungskräfte tagtäglich erleben und erleiden. Und der entsteht aus Unfreiheit. Der COMO in uns setzt uns ganz schön zu. Aber wir können auch anders!

Nur wer selbst frei ist, kann freie Menschen führen

Zeit, die Art wie wir führen zu hinterfragen! Nicht nur, weil es uns besser gehen wird – sondern auch, weil wir vor großen Herausforderungen stehen. Ohne Barrierefreiheit im Management ist kein nachhaltiger Erfolg mehr zu haben. Für Sie persönlich nicht, für Ihre Mitarbeiter nicht, für Ihre Kunden nicht, und auch nicht für Ihr Unternehmen. Die neuen Mitarbeiter und auch die neuen Kunden haben nämlich längst einen höheren Freiheitsgrad erreicht als das alte System, das wir Führung nennen. Und wer als unfreier Leader freie Menschen zu führen versucht, der wird scheitern.

Freiheit löst unsere beiden zentralen Probleme als Führungskräfte: Erstens, dass wir unsere Mitarbeiter nicht optimal erreichen und motivieren können. Freiheit als Führungsprinzip entfernt die Barrieren, an denen Führung in den meisten Fällen scheitert. Zweitens, dass wir nicht wissen, wie es weitergehen soll: Agilität, Digitalisierung, Wandel als Dauerzustand: Wie kann ich mich in diesem Klima als Führungskraft behaupten? Freiheit schenkt uns eine Zukunft, weil sie den neuen Märkten und der neuen Arbeitswelt gerecht wird.

Kommen Sie mit in die Freiheit!

Ich möchte Sie einladen, mich auf meinem Weg in die Freiheit zu begleiten. Lassen Sie uns wieder Freude an der Führung haben und Erfolge genießen können. Ich möchte meine Erfahrungen aus 25 Jahren Führung mit Ihnen teilen – und all die Lektionen, die ich noch heute jeden Tag lerne. Unabhängigkeit ist schon immer mein zentrales Lebensmotiv gewesen. Nur in der Führung war ich lange Zeit unfrei. Heute bin ich als Unternehmer und Führungskraft frei die Dinge zu tun, die ich für richtig und zukunftsträchtig halte – nicht immer, aber immer öfter!

Mein Ziel lautet: Auch Ihnen, Ihrem Unternehmen und Ihren Mitarbeitern mehr Freiheit zu schenken. Denn erst durch Freiheit erfüllt Führung ihren wahren Zweck: Sie werden erfolgreicher sein, effektiver und innovativer. Und: zufriedener. Denn Abhängigkeit fördert unsere schlechten Eigenschaften, Freiheit unsere guten. Und darauf kommt es an: Es geht immer um alles.

Ich wünsche Ihnen einen exzellenten Oktober!

CKR

Ihr Carsten K. Rath

 

PS: Dieser Text ist das Editorial meines aktuellen Newsletters, den Sie hier online Nachlesen können: http://eepurl.com/chEYBz

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