Vertrauen führt

Vertrauen führt

Sie sind die Perlen jedes Unternehmens, sie sind ein wichtiger Grund dafür, dass unsere Kunden glücklich sind und unser Job Spaß macht: Die richtig guten Mitarbeiter. Als Führungskraft motiviere ich solche Mitarbeiter nicht, indem ich sie an der kurzen Leine führe. Natürlich nicht. Ich motiviere gute Mitarbeiter auch nicht, indem ich sie an der langen Leine führe. Nein, ganz anders: Solche, nur solche Mitarbeiter führe ich komplett ohne Leine. Mit maximaler Freiheit. Zu maximaler Motivation.

Stimmt: Nach den Vorstellungen der Führung alter Schule funktioniert das nicht. Nach diesen Vorstellungen tanzen unfreie Mitarbeiter auf den Tischen oder laufen gleich ganz davon, sobald die Leine los ist. Das ist tatsächlich so! Aber nicht, weil Mitarbeiter eine Leine brauchen. Sondern weil Old-School-Führung sie konsequent zu einem solchen Verhalten erzogen hat.

Leinen los

Und das ist ein dramatisches Problem. Ein Chef, der seinen Mitarbeitern nicht vertraut, hat Mitarbeiter, die sich nichts trauen. Die machen vielleicht, was sie müssen. Aber engagieren werden sie sich nicht. Sie sind ja im Fehlervermeidungsmodus. Sie machen so wenig wie möglich, um so wenig wie möglich falsch zu machen. Aus Angst vor dem großen COMO®, dem brüllenden Corporate Monkey auf der Hierarchiestufe über ihnen. Woraus dieser Old-School-COMO schlussfolgert: „Die können nichts, die tun nichts, also fasse ich die Leine noch kürzer und mache noch mehr Druck.“ Ein negatives Perpetuum Mobile, in dem den Mitarbeitern schnell die Luft knapp wird – und sie noch weniger tun. Oder kündigen. Denn der COMO auf der nächsten Hierarchiestufe ist der häufigste Kündigungsgrund.

Führen heißt machen lassen

Vertrauen dagegen kann Mitarbeiter dazu bringen, Berge zu versetzen. Vertrauen wir also! Damit haben wir das wichtigste Geheimnis wirksamer Führung verstanden. Es kommen noch drei weitere dazu:

  • Vorbild

  • Verantwortung

  • Verpflichtung

Wenn ich will, dass meine Mitarbeiter selbstbestimmt handeln – also freiwillig und liebend gerne Berge versetzen – dann zeige ich mich als Vorbild auch selbst frei und autonom in meinem Handeln. Wenn ich will, dass sie Verantwortung für Projekte, für Budgets, für Ziele übernehmen – dann übernehme ich als Führungskraft auch selbst ganz klar Verantwortung. Wenn ich will, dass meine Mitarbeiter sich dem Unternehmen verpflichtet fühlen – dann lebe ich auch selbst meine Verpflichtung als Führungskraft, als Unternehmer. Ich zeige mich der Mission des Unternehmens verpflichtet, dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens, vor allem aber dem Kunden. Und nicht in erster Linie meinem Chefstatus. Nicht vor allen Dingen meinem Gehalt und meinem Bonus, um beides schnellstmöglich nach Panama zu schaffen. Sie wissen schon.

Den COMOs Kante zeigen

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn wir unabhängig denkende und handelnde Mitarbeiter wollen, dann sollten wir ihnen vertrauen. Wir sollten ihnen den Job zutrauen, und wir sollten ihnen Verantwortung anvertrauen. Dann sind unsere Mitarbeiter frei. Frei zu tun, was nur sie tun können.

Können wir Mitarbeitern nicht trauen – weil wir es mit Egozentrikern, Narzissten, Karrieristen, Bonifressern, Stuhlbeinabsägern, also mit COMOs zu tun haben – dann sollten wir sehen, dass wir sie loswerden. Sonst brüllen sie die ganze Firma kaputt. Aber halt: Nicht gleich alle entlassen. Oft sind eigentlich gute Mitarbeiter durch Old-School-Führung verdorben und so erst zu Corporate Monkeys gemacht worden. In diesem Fall sollten wir deren Lebensraum verändern. Mit Lernchancen. Mit Vertrauensvorschuss. Mit Freiheit. Schauen Sie mal unter www.we-learning.com. Wir bieten genau diese Lernchancen. Mit System.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern einen Vertrauensvorschuss!
Dann bekommen Sie Excellence zurück.

Eine exzellente Woche wünscht Ihnen

CKR

Ihr Carsten K. Rath

 

Das CKR-Führungsprinzip:

V4: Vertrauen, Vorbild, Verantwortung, Verpflichtung.
Das ist die Formel für wirksames Leadership.

 

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